Malerisch in der Bucht von Alcudia an der Nordküste der Balearen gelegen bietet Can Picafort dem Urlauber wunderschöne Strände aber auch Sehenswürdigkeiten, die sich kein Urlauber entgehen lassen sollte. Und damit ist nicht nur der jeden Dienstag und Freitag in Can Picaford stattfindende Trödelmarkt gemeint. Sehenswert ist auch die Strandpromenade, gesäumt von zahlreichen Bars, Restaurants und Geschäften. Sie reicht vom Sporthafen bis nach Son Bauló einem der schönsten Strände auf Mallorca. Die Gegend um Santa Margalida hat außerdem auch über 150 archäologische Fundstellen zu bieten, von denen die Meisten auf die vorrömische Zeit zurückführen sind, und damit den größten archäologischen Schatz der Insel Mallorca.
Die S’Illa d’en Porros und die Nekropolen Son Real
Das größte Gräberfeld Spaniens befindet sich ca. einen Kilometer von Son Bauló entfernt und liegt direkt am Meer. Nachgewiesen sind hier etwa einhundert Gräber, von denen etwa 80 in einem gut erhaltenen Zustand vorzufinden sind. In der Zeit vom 7. Bis zum 2. Jahrhundert vor Christus sind hier Hunderte Menschen bestattet worden. Dreihundert Skelette konnten geborgen werden. Gefunden wurden unter anderem auch Geräte und Schmuck sowie aufgebohrte Schädel. Es wird vermutet, dass dieser chirurgische Eingriff die Menschen damals von Dämonen und von Wahnsinn befreien sollte. Sowohl die Nekropolen von Son Real als auch die S’Illa d’en Porros sind die Hinterlassenschaft der Talayot-Kultur. Son Real ist von Son Bauló aus in zwanzig Minuten zu Fuß zu erreichen. Nicht weit von diesem Gräberfeld in einem Pinienwald sind die Reste der beiden prähistorischen Siedlungen Son Bauló und Son Real, die um die gleiche Zeit wie die Grabstätten datiert sind, zu finden. Da sie etwas abseits liegen, sollten Einheimische nach dem genauen Weg gefragt werden.
Wandern auf Mallorca
Der Naturpark S’Albufera bietet seinen Besuchern eine atemberaubende Vielfalt an Flora und Fauna. Inmitten der Touristenmetropole bietet das Gebiet einen Ort der Ruhe und Entspannung. Es wurde 1988 zum Naturpark aus den Balearen erklärt und hat eine Ausdehnung von 17 Quadratkilometern. Mehr als 200 Vogelarten wurden bis heute in diesem Naturpark registriert. Wer gern die Natur erlebt, sollte unbedingt eine Wanderung zur Einsiedelei Ermita der Betlem unternehmen. Vorbei an Johannisbrotbäumen führt der Wanderweg hinein in das schmale Tal. In einer Felswand am unteren Ende des Tals befinden sich eigenartige Löcher, die den Ursprung für viele Geschichte und Legende bilden. An der Quelle der Einsiedelei angekommen kann sich der Besucher aus einem Quellbecken mit kühlem Trinkwasser erfrischen, um sich danach die Anlage mit der kleinen Kirche in aller Ruhe anzusehen.