19. May 2012

Das Besondere auf Mallorca – das Museu Krekovic

Das Museu Krekovic wurde nach dem Maler Kristian Krekovic benannt. Der österreichische Maler wurde am 28.01.1901 in der kroatischen Stadt Koprivna geboren. Schon in seiner frühen Kindheit entdeckte er seine Vorliebe für die Malerei. Nach dem Schulabschluss studierte er in Wien, später in Paris an der Akademie der Künste. Im Alter von 24 Jahren stellte er bereits seine Werke im Salon des Artistes Francais in Paris zur Schau. Drei Jahre später erhielt er die Goldene Medaille der Internationalen Kunstausstellung in Bordeaux. Der Besuch einer Ausstellung über das Leben der Inka inspirierte ihn und so widmete er sich fortan diesem Thema. In den Jahren 1955 bis 1958 wurden seine Bilder aus diesem Lebensabschnitt sehr erfolgreich in verschiedenen Ländern verkauft. Krekovic konnte sich auch als Portraitmaler beweisen. So brachte er unter anderen Berühmtheiten wie den schwedischen König Gustav V auf die Leinwand. Im Jahre 1960 kam er auf die Insel Mallorca. Von diesem Zeitpunkt an befasste er sich intensiv mit dem Leben und der Kunst auf der Baleareninsel. Am 21.11.1985 verstarb er auf der Insel.

Das Museum, das ihm gewidmet wurde verfügt über drei Ausstellungsräume. In zwei der Räume des Museu Krekovic werden seine Meisterwerke ausgestellt, der andere ist vorgesehen für temporäre Ausstellungen. Das Besondere an seinen Bildern ist die Größe. So hat er El Cid beispielsweise auf einem Bild mit der Größe von 3,40 x 3,68 Meter gemalt. Er stellte unter anderem Persönlichkeiten der Geschichte auf seinen Bildern dar.

Das Museu Krekovic ist von Montag bis Freitag von 09:30 Uhr bis 13:00 Uhr und von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr für die Besucher geöffnet. An Samstagen ist es von 09.30 Uhr bis 13:30 Uhr für die Besichtigung geöffnet. Besucher sollten beachten, dass das Museu Krekovic an Sonntagen, Feiertagen und im August geschlossen ist. Es befindet sich in der Ciutat de Queretaro 3 zu finden. Möchten Besucher mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, dann fahren sie mit dem Bus ETM1 bis zur Haltestelle Gesa. Von dort aus geht es zu Fuß zum Museu Krekovic
weiter. Man folgt der Carrer Manuel Azana bis man zu einem Park gelangt. Nun muss man durch den Park zur Parallelstraße gehen. Von dort ist das Museum nur etwa 100 Meter entfernt.

Der Almudaina Palast und seine Bedeutung

In der Hauptstadt von Mallorca befindet sich der Almudaina Palast. Er liegt neben der Kathedrale von Palma. Ursprünglich sollte der Palast als Zitadelle dienen. So wurde er an der Bucht von Palma, außerhalb der schützenden Stadtmauer errichtet. Arabische Herrscher nutzen ihn als Regierungssitz.

Als König Jaime I. an der Macht war, veranlasste er die Umgestaltung des Almudaina Palast nach christlichem Vorbild. So war vom orientalischen Einfluss nicht mehr viel übrig geblieben. Als sein Nachfolger König Jaime II. an die Macht kam, wollte er den Bau als Sommerresidenz nutzen. Somit beauftragte er den Architekten Pedro Salva, den Palast nach seinen Vorstellungen umzubauen. So wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts mit dem Umbau begonnen und der Almudaina Palast aufwendig umgestaltet. Ein Bogengang wurde hinzu gefügt, eine Spitzbogenloggia und vier Türme. Schon aus der Ferne können Besucher noch heute eine Engelsfigur auf einem dieser Türme erkennen. Sie dreht sich mit dem Wind.

Bis etwa 1230 lagen sowohl der Almudaina Palast, als auch die Kathedrale direkt am Meer. Doch auf Grund der zahlreichen Umbauten am Palast lässt es sich heute nur noch schwer für Besucher nachvollziehen. Schiffe gelangten zur damaligen Zeit durch das Drassana Muselmana –das Tor auf der Südseite des Palastes- in das Hafenbecken des Palastes. Das Bauwerk besitzt eine Fläche von mehr als 20000 Quadratmeter.

 

Besichtigen können Besucher neben einigen Gemächern, den Thronsaal, das Arbeitszimmer und die Kapelle Santa Ana. Die Kapelle besitzt ein romantisches Portal, das sehr selten ist. Der aus Mallorca stammende Maler Rafael Mofer gestaltete 1465 das Altarbild der Kapelle. Hier ist der Heilige San Julian dargestellt. Unterhalb des Almudaina Palast befindet sich eine Gartenanlage, die den Namen S`Hort del Rei trägt. Hier können sich Urlauber nach der Besichtigung im Schatten der Bäume erholen und die Fontänen der Wasseranlagen betrachten. Es ist ein Ort der Ruhe. In der Anlage befindet sich eine Bronzestatue, die einen Lederschleuderer darstellt. So setzen sich die Bewohner der Insel gegen Angriffe feindlicher Machenschaften zur Wehr. Doch nach und nach nahmen sich auch andere Länder dieser Waffe an.

Heute befindet sich im Almudaina Palast der offizielle Amtssitz von König JuanCarlos I., wenn er sich auf der Insel befindet. Weiterhin ist hier der Sitz der Militärkommandantur.

Centro Cultural Andratx – ein interessantes Kunstmuseum

Das Centro Cultural Andratx liegt im Westen von Mallorca, der gern besuchten Baleareninsel. Das Kunstmuseum wurde 2001 gegründet. Die Gründer sind das Ehepaar Patricia und Jacob Asbaek. Das gesamte Gelände und das Gebäude in welchem sich das Kunstmuseum befindet umfassen gemeinsam rund 4000 Quadratmeter. Die Ausstellfläche allein hat eine Größe von 1500 Quadratmetern.

Das Centro Cultural Andratx gehört zu den größten Museen zeitgenössischer Künste in Europa. Jedes Jahr werden viele exklusive nationale und internationale Ausstellungen mit interessanten Künstlern aus der ganzen Welt organisiert. Zusätzlich zum Museum beherbergt das Gebäude insgesamt vier Ateliers, welche von bildenden Künstlern für drei bis sechs Wochen gemietet werden können. Auch für das leibliche Wohl ist auf dem Gelände des Centro Cultural Andratx gesorgt. Man findet hier sowohl ein erstklassiges Restaurant, als auch ein gemütliches Café. Das Kunstzentrum Centro Cultural Andratx ist ungefähr dreißig Auto-Minuten von Palma de Mallorca entfernt. Der thematische Schwerpunkt des Centro Cultural Andratx liegt in der Schaffung und Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

Das Kulturzentrum Centro Cultural Andratx findet der Besucher in Andratx. Das Museum ist von März bis Oktober, vom Dienstag bis am Freitag von 10.30 Uhr bis 19.00 Uhr und am Samstag und am Sonntag von 10.30 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Montags und von November bis Ende Februar ist das Museum geschlossen. Der Eintritt für die Galerie ist kostenlos. Für den Besuch der einzelnen Räume wird jedoch ein kleines Eintrittsgeld verlangt.

Dieses Museum spricht eine breite Öffentlichkeit an, da das Museum immer wieder neue Ausstellungen organisiert und das Museum Leben ausstrahlt. Es gehört zu jenen Ausflugszielen Mallorcas, die auch ohne Probleme mit Kindern besucht werden können. Auch die angebotenen Führungen in den verschiedensten Sprachen sind sehr empfehlenswert.

Mallorca im Allgemeinen hat für Kunstliebhaber einiges an interessanten Museen und Denkmälern zu bieten. Langweilig wird es dem Urlauber auch Mallorca daher mit Sicherheit nicht werden, dafür ist das Angebot zu vielseitig. Das Museum liegt in einer herrlichen Umgebung, in welcher man sich auch nach dem Museumsbesuch gern noch einen Moment aufhält. Das Gelände rund um das Centro Cultural Andratx bietet sich auch für diverse Fotoshootings an, zum Beispiel für Hochzeiten. Die Räume können zudem für diverse Anlässe gebucht werden – sei es für Geschäftsanlässe, Konferenzen, Familienfeiern oder vieles andere.

Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig

Das Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig im Dorf der Künstler

Um Kunst zu schaffen zieht es viele Künstler in Richtung Süden. Die angenehmen Temperaturen, die wundervolle Landschaft und nicht zuletzt die unbeschwertere Lebensart in den südlichen Ländern, inspirieren Maler, Musiker und Schriftsteller für ihre Werke. Auch auf Mallorca treffen sich Kunstschaffende. Der kleine Ort Deià ist seit Langem ein beliebter Treffpunkt für Künstler aller Richtungen. Deshalb hat sich Deià den Beinamen Künstlerdorf erworben. Am Rande des Tramuntanagebirges in einer Höhe von 400 Metern über dem Meeresspiegel. Knapp 800 Einwohner leben hier. Allerdings hat es viele bekannte Persönlichkeiten hier her gezogen. Dazu gehören Ava Gardner, Peter Ustinov und Michael Douglas genauso wie Pablo Picasso, Andrew Lloyd Webber und Anais Nin. Wen wundert es da, wenn der Ort gleich über mehrere Museen verfügt. Eines dieser Museen ist das Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig, das bereits im Jahre 1929 von Antoni Ribas Prats gegründet worden ist.

Das Gebäude in dem das Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig beherbergt ist, ist ein ehemaliges Landgut des Erzherzogs Ludwig Salvator von Österreich. Er lebte von 1847 bis 1915 und verbrachte viele Jahre seines Lebens auf Mallorca. Er war eine wichtige Persönlichkeit der Kulturgeschichte der Balearen und erwarb hier auf Mallorca einige Anwesen. Darunter auch das Son Marroig. Während seines Aufenthalts auf Mallorca schrieb und illustrierte er das umfassende Werk Die Balearen, das auch heute noch von Bedeutung ist. Deshalb beherbergt das Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig vornehmlich Erinnerungsstücke an den Aufenthalt des Erzherzogs. Daneben werden Werke der Maler Joan Bauca, Joaquim Mir und des Gründers Ribas.

Um das Angebot des Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig noch zu ergänzen gibt es Keramik aus phönizischen, griechischen und römischen Zeiten zu bestaunen. Wem all das noch nicht reicht, hat die Möglichkeit im benachbarten Museum des Klosters Miramar weitere interessante Ausstellungsstücke zu sehen. Die herrliche Lage des Museu Arxiduc Lluís Salvador de Son Marroig an der Nordwestküste Mallorcas macht es zu einem beliebten Ausflugsziel für Urlauber aus aller Welt. Hier hat man das Gefühl am Puls der musischen Welt zu sein. Und in den Straßen der Stadt Deià kann es tatsächlich passieren, dass einem ein berühmter Hollywoodstar über den Weg läuft.

Centre de Cultura Sa Nostra – Palma

Centre de Cultura Sa Nostra – Palma ist das Kulturzentrum von Mallorca
Mallorca ist noch immer die Urlauberinsel Nummer Eins für die Deutschen. Während für die zumeist jüngeren Menschen der Ballermann sowie der Strand ein beliebtes Ziel ist, interessieren sich andere Urlauber ebenso für ein gewisses Maß an Kultur im Urlaub. Besonders für den Abend ist hier eine perfekte Möglichkeit vorhanden, nämlich das Centre de Cultura Sa Nostra – Palma. Hier finden in lockeren Abständen musikalische Events von zumeist spanischen Künstlern statt, die ohne weiteres ihre Beachtung finden sollten. Aber das Centre de Cultura Sa Nostra – Palma ist ebenso ein Anlaufpunkt für die verschiedensten Ausstellungen. So werden beispielsweise die Bilder von spanischen Malern den Touristen nähergebracht.

Aber auch ohne Veranstaltungen sehenswert
Jedoch ist das Centre de Cultura Sa Nostra – Palma auch ohne jegliche Veranstaltungen oder Ausstellungen für den Touristen sehenswert. Erbaut wurde das Kulturzentrum, welches sich im Stadtpalast Can Castello befindet, im 18. Jahrhundert und verfügt über einen typischen Innenhof mit Arkaden sowie roten Marmorsäulen. Im 19. Jahrhundert wurden umfangreiche Umbauten durchgeführt, wobei unter anderem der Treppenaufgang verlängert wurde. Das Centre de Cultura Sa Nostra – Palma verfügt im heutigen Aussehen über eine Jugendstilfassade, die besonders hübsch anzusehen ist. Interessant ist das Gebäude ebenso im Inneren. Im ersten Stock ist die Planta Noble zu finden, die durch traumhafte Deckenfresken den Besucher bezaubert. Im Kulturzentrum direkt befinden sich verschiedene Säle, die gerne für Konferenzen, Kurse oder Seminare genutzt werden. Somit ist das Centre de Cultura Sa Nostra – Palma ein wichtiger Anlaufpunkt.

Das Kulturzentrum verfügt über einen der schönsten Gärten von Mallorca
Einer der schönsten und sehenswertesten Gärten von Mallorca befindet sich im Centre de Cultura Sa Nostra – Palma. Er ist für die Allgemeinheit zugänglich und stellt eine Oase im zumeist geschäftigen Treiben von Palma dar. Wer sich diesen spanischen Traum genauer ansehen möchte, kann dies ohne jeglichen Eintritt tun. Hier ist die Entspannung pur gegeben und selbst beim Gesamteindruck von Garten und der Architektur vom Centre de Cultura Sa Nostra – Palma fällt besonders der einheitliche Eindruck auf. Zu finden ist die Anlage in Palma in der Straße Concepcio 12, geöffnet ist das Kulturzentrum montags bis freitags von 10.30 bis 21 Uhr, samstags bis 13.30 Uhr.