An der Ostküste der Insel Mallorca liegt der Ort Porto Cristo. Der Ort ist auch unter den Namen Es Port oder Port de Manacor bekannt. Porto Cristo zählt etwa 7000Einwohner und liegt 60Kilometer von Palma entfernt. Als Urlauberziel hat sich der Ort etabliert und bietet somit nicht nur Einheimischen, sondern auch Touristen zahlreiche Annehmlichkeiten und Unterhaltungsmöglichkeiten.
Der Strand von Porto Cristo ist etwa 310 Meter lang und verfügt über schönen Sand. Er liegt gegenüber dem Yachthafen des Ortes und verfügt über eine ausreichende Anzahl von Parkplätzen für Besucher, die nicht in diesem Ferienort wohnen.
Die nahe Umgebung von Porto Cristo bietet Besuchern zahlreiche Möglichkeiten um die Urlaubstage zu gestalten. So sind am Strand verschiedene Wassersportarten möglich, die von lokalen Anbietern betreut werden. Besonders bekannt ist Porto Cristo für seine Drachenhöhlen. Diese Tropfsteinhöhlen können durch Besucher in kleinen Gruppen besichtigt werden. Außerdem befindet sich hier der größte unterirdische See Europas. Es gibt zahlreiche Geschichten und Überlieferungen zur Entstehung der Höhlen. Diese werden vor allem mit viel Leidenschaft von den älteren Bewohnern von Porto Cristo erzählt. Das bekannteste Bauwerk des Ortes ist der Torre del Serral dels Falcons. Der Wachturm steht auf dem Serral dels Falcons und wurde um 1577 erbaut. Einer der historischen Namen des Turmes ist Torre de Manacor. Er wurde im spanischen Bürgerkrieg sehr stark beschädigt. Mit großem Aufwand wurde er wieder aufgebaut und kann bis heute kostenlos besichtigt werden. Er gilt als das Wahrzeichen des Ortes. Im neuromaischen Stil wurde zwischen 1916 und 1922 die Església Mare de Déu del Carme erbaut. Dabei handelt es sich um die Kirche. Für Besucher ebenfalls sehr interessant ist der Besuch des Wochenmarktes, der sonntags stattfindet.
Zahlreiche Besucher strömen auch zu den bekannten Festivitäten in den Ort. So findet jedes Jahr am 16. Juli das sogenannte Festa de Mare Deu del Carme statt. Es ist der Schutzpatronin der Fischer gewidmet. Als besondere Attraktionen finden ein Feuerwerk und ein nächtlicher Markt statt. Im Januar findet jährlich das Sant Antoni Fest statt.
Wie in vielen Orten auf der Insel Mallorca gibt es auch hier Restaurants und Bars, die einheimische Spezialitäten anbieten. Besonders Freunde von Fischgerichten kommen hier auf ihre Kosten. Der kleine Ort hat mehr zu bieten, als es der erste Eindruck erwarten lässt.
Der Geheimtipp auf Mallorca – Porto Cristo
Puig de Massanella
Wandern am Puig de Massanella
Im Norden und Nordwesten der Insel Mallorca ist das Gebirge Serra de Tramuntana zu finden. Einer der höchsten Berge des Gebirgszuges ist der Puig de Massanella – er ist 1365 Meter hoch. Er ist der höchste Berg der Insel, der für die Zivilbevölkerung und Besucher zugänglich ist. Einen besonders schönen Anblick gibt der Puig de Massanella in den Monaten des Winters, wenn er ab und an zugeschneit ist. Dies hat eine einmalige Wirkung auf die Besucher. Doch der Berg lädt neben dem Wandern auch zum Klettern ein.
Das Massiv des Puig de Massanella besitzt drei Kruppen. Außerdem ist eine einzigartige Steinwelt zu finden, die auch erfahrene Wanderer immer wieder verzaubert. Viele haben die Erfahrung gemacht, dass Berge auf der Insel eine ganz andere Wirkung auf die Besucher und Wanderer haben, als auf dem Festland. So haben die Berge der Alpen beispielsweise eine andere Wirkung als der Puig de Massanella. Wer möchte kann den Region auf eigene Faust erkunden, allerdings sollten die Wanderer dann schon etwas Erfahrung mitbringen. Als Neuling empfiehlt es sich, eine geführte Tour zum Berg hinauf zu machen. Es hat außerdem den Vorteil, dass man so viel über die Gegend erfahren kann. Und Fragen können dann vor Ort geklärt werden. Für den Aufstieg ist eine gute Kondition erforderlich. Wer den Gipfel erklommen hat, kann eine wunderbare Weitsicht über die Insel und deren Küsten genießen. Es eignet sich auch sehr gut als Fotomotiv. Außerdem sollte bei Beginn der Tour darauf geachtet werden, dass ausreichend Proviant vorhanden ist. Auch Bergschuhe sind von Vorteil. Wanderer, die sich der Aufgabe stellen möchten, sollten in einer guten körperlichen Verfassung sein.
Als Ausgangspunkt für die Erkundung des Gebietes um den Puig de Massanella Lluc. Im Wallfahrtsort ist ein Kloster zu finden, das allerdings nicht mehr von Mönchen bewohnt wird. Auch für Unterkünfte für Wanderer ist im Ort gesorgt. Der Puig de Massanella ist ein Teil des Fernwanderweges GR221, der über Teile der Insel Mallorca führt. Wer diesen etwa 150 Kilometer langen Weg zurücklegen möchte, muss sich zum Teil im alpinen Gelände bewegen, so dass das Wandern mit erfahrenen Wanderern bzw. in einer Gruppe empfohlen wird. Doch durch die einmaligen Ausblicke, die man erhält, wird man auf die Strapazen belohnt.
Vielseitiger Parc Natural de Cala Mondrago
Wer mehr von Mallorca sehen und erleben möchte als die tollen Strände, das Strandleben und den Reiz der Stadt Las Palmas, tut gut daran, Streifzüge durch die großartigen Naturparks der Insel einzuplanen. Hier bieten sich auf großen Flächen ursprüngliche Landschaft, ein ungeheurer Reichtum von Arten der Tier- und Pflanzenwelt und eindrucksvolle landschaftliche Naturschönheiten.
Zu den sehenswerten Naturschutzgebieten der Insel Mallorca gehört der Naturpark Parc Natural de Cala Mondrago. Das Naturschutzgebiet Parc Natural de Cala Mondrago dehnt sich über eine Fläche von 785 Quadratmetern im Südosten der Insel aus. Das Gebiet wurde 1992 wegen seiner landschaftlichen Einzigartigkeit und der Vielfalt von Flora und Fauna unter Naturschutz gestellt. Damit wurde auch der einst geplante Bau einer großen Ferienanlage verhindert. Der Parc Natural de Cala Mondrago zeigt eine Mischung von wunderschönen Steineichenwäldern, Feuchtzonen an den eindrucksvollen Steilküsten, wo zahlreiche Wasservögel ihre geschützten Nistplätze haben. Blässhühner, Ohrentaucher, Rotschenkel können hier beobachtet werden. Im Winter lassen sich auch Seidenreiher, Fischreiher und Stockenten sehen. In Jahrhunderten haben sich herrliche Dünenlandschaften an den Küsten des Naturparks entwickelt. Im Parc Natural de Cala Mondrago beeindrucken die zahlreichen kleinen Salzwasserseen. Diese Seen bilden sich unterhalb von Sturzbächen aus den Höhen.
Der Parc Natural de Cala Mondrago verbindet wilde Naturschönheit mit der ursprünglichen Nutzung von einigen Gebieten für den Ackerbau und die Viehwirtschaft. Hier sind die kleinen Steinhäuser, Barraques de Roter, ebenfalls sehenswert, die eine typische Bauweise der Gegend sind. Durch den Parc Natural de Cala Montago können schöne lange Wanderungen im Inneren des Gebietes durch die Wald- und Ackerlandgegenden, wie auch an der wunderbaren Küste unternommen werden. Das Naturschutzgebiet ist frei zugänglich. Hier kann man jederzeit wandern oder die Landschaft mit dem Rad erkunden. An der Küste gibt es auch zwei sehr schöne Buchten, die die Möglichkeit für kleinere Spaziergänge oder eine Rast am Meer bieten. Es werden – jeweils an den Samstagen – aber auch geführte Touren durch den Naturpark angeboten. Hierfür kann man sich vor Ort oder gleich in Vorbereitung der Urlaubsplanung per Internet anmelden.
Der Parc Natural de Cala Montago gehört auf jeden Fall zu den landschaftlich vielseitigsten und sehr beeindruckenden Parks der Insel Mallorca. Ein Ausflug hierher lohnt sich.
Auch Tennis ist auf Mallorca ein Erlebnis
Viele Urlauber möchten in der schönsten Zeit des Jahres neben dem Erholen am Strand auch die Insel erkunden. Mallorca ist eine Insel, die ein sehr breit gefächertes Angebot für Urlauber und Einheimische bietet. Neben Kunst und Kultur und vielen Unterhaltungsmöglichkeiten bietet Mallorca seinen Urlaubern auch ein sehr gutes Sportangebot.
Immer mehr Begeisterung findet der Tennissport auf der Insel. Dies spürt man darin, dass die Anlagen immer besser werden. Denn neben einem einfachen Tennisplatz bietet auch Mallorca verschiedene Tennisclubs an, die zum Verweilen während des Urlaubes einladen. Der Sporting Tennis Club in Porta Nouls gehört zu den etablierten Clubs der Insel. Am Meer, an einer Klippe liegend, bietet der Sporting Tennis Club seinen Besuchern sieben Tennisplätze. Die Sandplätze sind wie die gesamte Anlage des Sporting Tennis Club sehr gepflegt. Die Plätze können mit Flutlicht bespielt werden, so dass auch ein abendliches Spiel möglich ist. Es macht die Kulisse des Sporting Tennis Club noch reizvoller. Egal, ob Neuling oder Profi, auf den Anlagen des Clubs kann jedermann trainieren. Allerdings ist es ratsam, vor dem geplanten Spiel eine Reservierung eines Platzes im Sporting Tennis Club vor zu nehmen. Neulinge oder weniger erfahrene Spieler können im Club das Tennis spielen von Grund auf erlernen. Erfahrene Trainer geben gerne Stunden, dies ist in Gruppen- aber auch in Einzelkursen möglich. Der große Vorteil eines Einzelkurses im Sporting Tennis Club ist, dass sich der Tennislehrer dem Schüler ganz widmen kann und so individuell auf den Schüler oder die Schülerin eingehen kann. So kann es passieren, dass auf dem Nachbarplatz bekannte Tennisspieler trainieren. Hier kann man sich dann auch gerne den einen oder anderen Trick ansehen und versuchen diesen umzusetzen. Wegen des angenehmen Klimas eignet sich vor allem das Frühjahr sehr gut, um Tennis zu spielen.
Porta Nouls liegt nur wenige Minuten von Palma entfernt und ist neben Tennis auch für seine weiteren Unterhaltungsmöglichkeiten. Im Yachthafen, der sich gegenüber der Sportanlage befindet, liegen zahlreiche Yachten und Boote auch bekannter Persönlichkeiten. Die Stadt bietet ihren Besuchern alle Annehmlichkeiten, die zum Erholen und Entspannen im Urlaub benötigt werden. Der Beachclub Moods gehört zu den angesagtesten Clubs des Ortes und liegt direkt neben dem Sporting Tennis Club. So kann der Tag gemütlich und in angenehmer Atmosphäre ausklingen.
Cala Santanyi – die himmliche Bucht!
Cala Santanyi liegt im Südosten der Insel Mallorca. Der Ort befindet etwa 60 Kilometer von der Inselhauptstadt entfernt. Erreichen können Urlauber und Bewohner der Insel den Ort über die gut ausgebaute Landstraße. Den Kern des Ortes bildet die Bucht selbst und hier haben sich zwischenzeitlich Hotels und andere Ferienwohnanlagen angesiedelt. Cala Santanyi gehört zur Gemeinde Santanyi. Der Ort umfasst einen Küstenabschnitt mit einer Länge von circa 35 Kilometer.
Der feine Sandstrand von Cala Santanyi ist flach abfallend und bietet somit neben Erholungssuchenden auch Familien mit Kindern verschiedene Möglichkeiten den Tag am Strand zu verbringen. Neben zahlreichen Sportmöglichkeiten ist auch für das leibliche Wohl der Urlauber gesorgt, da es vor Ort Bars und Restaurants gibt. Der Strand wird seit einigen Jahren von Rettungsschwimmern überwacht, was ein weiterer Pluspunkt für einen Familienurlaub ist. Der Strandschnitt wurde mit der blauen Flagge ausgezeichnet. Diese erhalten Strände, wenn sie einen vorgeschriebenen Standard in Sicherheit und Sauberkeit einhalten. Der Strand von Cala Santanyi wird auf Grund seiner Beschaffenheit immer beliebter bei Einheimischen und Touristen. Weitere bekannte Strände in der Nähe sind Cala Llombards oder auch S’Amarador.
Wer sich für einen Aufenthalt in Cala Santanyi entscheidet wird hier Ruhe und Entspannung finden, welches sich eine Vielzahl der Urlauber wünscht, denn in dem Ort haben sich nur wenige Hotels angesiedelt. Auch wenn es im Ort ruhiger als in anderen Gegenden der Insel zugeht, wird dem Urlauber einiges an Unterhaltung geboten. Soll dann am Abend gefeiert werden oder möchte man ausgiebig weggehen, muss man nur wenige Kilometer zurücklegen. Dafür eignet sich meist ein Taxi sehr gut, da dann niemand selbst fahren muss. Ein Urlaub in dieser Region der Insel Mallorca wird für den Urlauber ein unvergessliches Erlebnis bleiben.
Wie auf der gesamten Insel Mallorca ist in Cala Santanyi subtropisches Klima, das gemäßigt ist. Somit sind die Winter auf der Insel mild und eher kurz, während die Sommer heiß sind. Die Sommer sind an der Küste allerdings angenehmer als im Landesinneren, da hier auch Winde gehen. Auf Grund derer unterschätzen Urlauber auch ab und an die Höhe der Temperaturen. So kann es auch sein, dass in der Region um Cala Santanyi schönes Wetter ist, während der Rest der Insel sich grau verhüllt oder es sogar regnet.